Bei uns sind Sie in guten Händen.

Im Bereich der Physiotherapie / Krankengymnastik bieten wir Ihnen in unserer Praxis ein breites Spektrum der klassischen Therapiemöglichkeiten an. Bei Erkrankungen aus jedem medizinischen Fachbereich, findet die Physiotherapie mit ihren vielfältigen Methoden Anwendung. 

Unser Leistungsspektrum erstreckt sich von der klassischen krankengymnastischen Behandlung, über zahlreiche spezifische Therapiemethoden, bis hin zur Gesundheitsförderung und Prävention z.B. durch unsere Rückenschulkurse. Falls Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Praxis kommen können, führen wir auch Hausbesuche durch.

Durch die Zusatzqualifikation des „Sektoralen Heilpraktikers“ ist es uns möglich, Sie auch ohne ärztliche Verordnung auf Selbstzahlerbasis zu behandeln.

Lernen Sie in der folgenden Auflistung unsere Schwerpunkte kennen.

Physiotherapie


Die Physiotherapie (ehemals Krankengymnastik genannt) umfasst ein weit gefächertes Spektrum an aktiven, wie auch passiven Behandlungstechniken. Diese Techniken werden angewendet zur Schmerzlinderung, zur Verbesserung der Beweglichkeit und Kraft sowie zur Stabilisation von Gelenken. Die fachgerechte und leicht verständliche Einweisung des Patienten zu Eigenübungen gehört ebenfalls dazu.

Manuelle Therapie


Die Manuelle Therapie befasst sich vor allem mit dem gezielten Untersuchen und Behandeln von Schmerzen und Problemen im Gelenk-, Muskel- und Nervensystem und der damit in Verbindung stehenden Weichteile z.B. Muskeln, Sehnen, Bänder, etc..
Auch Kiefergelenksprobleme (Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion) behandeln wir mit Hilfe der manuellen Therapie.
Dabei sollen Blockaden gelöst und die Beweglichkeit verbessert werden. Das geschieht überwiegend mit passiven Techniken direkt am Gelenk.

Manuelle Therapie nach Maitland


Die Manuelle Therapie nach dem Maitland® Konzept wurde von Geoffrey D. Maitland in den 50er Jahre entwickelt. Das Besondere dieses Konzeptes liegt in der Verknüpfung von absolut individueller und angepasster Befundung und Behandlung des Patienten mit eigenen klinischen Erfahrungen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Erfolgreich auf vielerlei Gebieten

Mit dieser Therapie werden sowohl akute als auch chronische Beschwerden gezielt behandelt. Viele Krankheitsbilder können erfolgreich therapiert oder positiv beeinflusst werden. Beispiele dafür sind:

  • Kopfschmerzen
  • Kiefergelenksstörungen
  • Rücken- und Bandscheibenbeschwerden
  • Schmerzen im Bereich der Schulter
  • Arthrose, z.B. in Hüfte, Knie oder Wirbelsäule
  • Nacken- und Halswirbelsäulenprobleme
  • Nervenirritationen wie z.B. Einschlafen der Hände, Ischiasbeschwerden
  • Knieschmerz, z.B. nach Kreuzbandverletzungen oder Meniskusschaden
  • Ellbogenprobleme wie beispielsweise der Tennisellbogen
  • Beschwerden im Bereich der Hand, z.B. nach Frakturen, beim Karpaltunnelsyndrom
  • Fußprobleme, beispielsweise nach Bänderrissen oder bei Sehnenproblematiken wie Achillessehnenentzündung

Diese Therapieform ist außerdem hilfreich bei der Nachbehandlung von Operationen, Sportverletzungen und Unfällen.

Triggerpunkt Therapie


Die Triggerpunkttherapie ist eine Behandlung von Myofascialen Schmerzsyndromen. „Myo“ steht für Muskulatur und „Fascial“ für das Bindegewebe. Spannungspunkte in Muskeln, die meist sehr schmerzhaft sind und nicht selten auch ausstrahlende Schmerzen verursachen können.
Die Schmerzen werden durch Druck auf diese Punkte gelöst. Die Hülle um den Muskel (Bindegewebe) wird durch bestimmte Techniken mobilisiert. Selbst sehr lange bestehende Schmerzen können durch das „Triggern“ gelindert oder beseitigt werden.

Was sind denn Triggerpunkte?

Triggerpunkte sind Muskelverhärtungen, also Knötchen im Muskelstrang, die meist nur einen Durchmesser von etwa 1 mm aufweisen, aber unter Umständen auch beachtliche Größen wie die einer Walnuss erreichen können. Betroffene Muskelareale können nicht mehr an der normalen Anspannung und Entspannung des Muskels teilhaben. Auf Dauer führt dies zu einer Verkürzung des entsprechenden Muskels. Diese Zonen, die Triggerpunkte, senden Schmerzsignale aus, die entweder an der Stelle des Geschehens oder in weiter entfernten Körperregionen verspürt werden. Aktive Triggerpunkte können Muskelstränge dauerhaft verändern. Die Folge sind Über- bzw. Fehlbelastungen von Gelenken und der Wirbelsäule mit nicht selten chronischen Schmerzverläufen.

Die Cyriax-Methode


Durch eine besondere Art der Befunderhebung lässt sich die Struktur ( Bänder, Sehnen, Muskeln), die Probleme bereitet, genau bestimmen. Diese wird dann mit Massagetechniken (Querfriktionen), Dehnungen und anderen Techniken mit dem Ziel der Schmerzlinderung und der Mobilisation behandelt.

Bei dieser Therapieform wird als vorbereitende Maßnahme zum Teil eine Wärmebehandlung empfohlen. Man arbeitet mit zwei Fingerkuppen quer zum Faserverlauf der betroffenen Struktur. Die Cyriax-Methode findet Anwendung bei schmerzhaften Sehnenansatzreizungen, Verklebungen und eingeschränkter Beweglichkeit während eines Heilungsprozesses.

Ziele der Therapie:

  • Tonus senken
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Schmerzlinderung
  • Mobilisierung von Verklebungen
  • Bildung von zugfesten, längsgerichteten Fasern an Sehnen
  • Stimulation von Muskeln

Kiefergelenksbehandlung


Kiefergelenksprobleme behandeln wir ebenfalls mit Hilfe der manuellen Therapie. Bekannte Symptome sind das Knirschen und Pressen der Zähne, Beschwerden beim Schlucken oder Zahnfehlstellungen.
Funktionsstörungen im Bereich der Kiefergelenke können aber auch zu einer Kettenreaktion bis in die Beckenregion führen. Es können u.a. Krankheitsbilder wie Tinnitus, Migräne, Hals-Wirbelsäulen-Probleme, Zahnschmerzen oder Gesichtsschmerz auftreten.

Nach einer sorgfältigen Untersuchung aller Gelenke, behandeln wir Kiefergelenksprobleme durch mehrere aufeinander abgestimmte Methoden. Durch Muskelentspannung und Dehnung entlasten wir die Muskulatur und durch Mobilisation der Kiefer-Kopf-Gelenke können diese wieder besser zusammenwirken.

Für eine effektive Therapie  in der die Problematik fachübergreifend betrachtet und behandelt wird, ist die Zusammenarbeit mit einem Zahnarzt sehr sinnvoll.

Lymphdrainage


Die Lymphdrainage ist eine spezielle Behandlungstechnik zur Entstauung diverser Schwellungen und Ödeme. Bei besonders ausgeprägten Stauungen wird die Behandlung mit Kompressionsbandagierung unterstützt.
Die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) beinhaltet ergänzend noch Bewegungsübungen. Bei Hautproblemen und offenen Stellen gehört die Hautpflege und Wundversorgung ebenfalls dazu.

Skoliosebehandlung nach Lehnert Schroth


Bei einer Skoliose ist die Wirbelsäule, meistens durch Krümmung, stark verändert. Eine Verschlimmerung tritt vor allem während des Wirbelsäulenwachstums ein.
Ab einem gewissen Schweregrad kann es jedoch auch noch nach Wachstumsabschluss zu einer Zunahme der Krümmung kommen. Mit der Skoliosetherapie nach Schroth versuchen wir, dieses zu verhindern.

Durch gezielte Haltungsschulung und das Erlernen spezieller Atemtechniken soll die Wirbelsäule in allen drei Ebenen aufgerichtet werden. Darüber hinaus wird das Herz- Kreislaufsystems gestärkt, da funktionsverminderte Lungenabschnitte in die Atemtherapie miteinbezogen werden.

Bobath für Erwachsene


Erwachsene Patienten mit neurologisch begründeten Problemen, behandeln wir nach der Bobath-Methode.
In den 30er Jahren wurde die Methode von dem Ehepaar Bobath in England entwickelt. Grundlage ist die Analyse normaler Bewegungsmuster, das „Hemmen“ von pathologischen Bewegungen aufgrund der Erkrankung und das „Bahnen“ d. h. Wiedererlernen der normalen Bewegungsmuster.

PNF (Proprioceptive, Neuromuskuläre Facilitation)


Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF, PNF-Stretching, isometrisches Dehnen) ist eine physiotherapeutische Behandlungsmethode, welche vor allem in der Neurologie Anwendung findet, aber aufgrund ihrer funktionell-physiologischen Grundlage auch in der allgemeinen Physiotherapie angewandt wird.

Dabei wird der zu dehnende Muskel abwechselnd passiv gedehnt und in gedehnter Position angespannt. Dies wird auch als postisometrische Relaxation (PIR) bezeichnet. Die PNF nutzt die Propriozeptoren für eine neuromuskuläre Fazilitation. Propriozeptoren sind Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren, die Informationen über die Haltung und Bewegung des Körpers an das Zentrale Nervensystem weiterleiten. Ziel der PNF-Physiotherapie ist es, das neuromuskuläre Zusammenspiel, also das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln, zu fazilitieren (zu erleichtern).(Quelle Wikipedia)

Myofascial Release


Schmerzhafte Syndrome begründen sich häufig durch eingeschränkte Beweglichkeit des Bindegewebes (Faszie) und dessen Stoffwechsel. Die Faszien sind häufig verdickt, verhärtet oder auch verklebt und führen so zu manigfachen Beschwerden.
Myofascial Release ist eine Therapieform, bei der durch genaue Bearbeitung tief sitzender Bindegewebsristriktionen versucht wird, Beweglichkeit und Verschiebbarkeit des Bindegewebes zu verbessern, Gelenke zu entlasten oder zu deblockieren.

Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos (FDM)


Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos ist ein Konzept aus der Osteopathie.
Es wurde von dem 2006 verstorbenen US-amerikanischen Notfallmediziner Stephen Typaldos im Jahr 1991 vorgestellt.
Es ist eine medizinsche Betrachtungsweise, wonach Verletzungen und andere Krankheitsbilder auf eine oder mehrere von sechs spezifischen Verformungen des Bindegewebes zurückgeführt werden. Sie orientiert sich vor allem an der Anamnese, der Klinik und der Körpersprache des Patienten.
Die Behandlung erfolgt durch spezielle Handgriffe und eignet sich für akute oder chronische Schmerzzustände und Bewegungseinschränkungen.

Kinesio Taping


Das Kinesio-Tape ist ein sehr dehnbares und selbstklebendes Gewebeband, welches in besonderer Weise die Behandlung vieler Beschwerdebilder unterstützt. Als medikamentenfreie Behandlungsmethode ist das Kinesio Taping vor allem auch in der Schmerztherapie eine wertvolle Ergänzung.

Der Heilungsprozess wird durch das Kinesio-Taping positiv beeinflusst, da die verletzten Strukturen aktiviert, anstatt immobilisiert werden. Das elastische Tape kann ohne negative Hautreaktionen mehrere Tage getragen werden. Nach dem Auftragen des Tapes hat der Patient dadurch eine 24-stündige lymphatische und zirkulatorische Massage.

Schlingentisch


Bei der Schlingentisch-Therapie erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Dabei werden der ganze Körper oder Teile des Körpers in Schlingen gehängt.
Das entlastet Wirbelsäule und Gelenke. Eingeschränkte oder ansonsten schmerzhafte Bewegungen, wie z.B. nach einem Bandscheibenvorfall, werden erheblich erleichtert und wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt. Der Zustand gleicht dem Schweben im Wasser.

Elektrotherapie


Sie müssen sich keine Sorgen machen, die Elektrotherapie ist sehr sanft: Von Ärzten und Physiotherapeuten wird nur ein schwacher Wechselstrom mit niedriger Frequenz von 10-100 Hz eingesetzt.
Der schwache Wechselstrom wird durch Elektroden, die auf die Haut geklebt werden, durch den Körper geleitet. Auf diese Weise wird die Elektrotherapie, auch Reizstromtherapie genannt, zur Behandlung von Schmerzen, Missempfindungen sowie zur Kräftigung schwacher Muskulatur eingesetzt.
Die Elektroden werden in der Nähe der schmerzenden Stellen platziert. Der Reiz selbst ist dabei nicht schmerzhaft – man spürt vielleicht ein Kribbeln auf der Haut. Manchmal werden die Elektroden im Bereich der Wirbelsäule angelegt, aus dem der befallene Nerv austritt. Diese Hautgebiete werden dann mit hohen Frequenzen und niedrigen Stromstärken stimuliert und lösen nichtschmerzhafte Missempfindungen aus.

Ultraschall


Die Wirkungen von Ultraschall sind: Verbesserte Durchblutung, Schmerzlinderung und ein gesteigerter Stoffwechsel. Auch diese Anwendung zählt im weitesten Sinn zur Elektrotherapie.
Ultraschall wird auch als Mikrovibrationsmassage bezeichnet: Strom, umgewandelt in hochfrequente mechanische Schwingungen von etwa 1 Mhz (Vibrationen), die der Patient nicht spürt, wird über einen Schallkopf mit einem Kontaktgel auf die erkrankte Region aufgetragen und dabei kreisend bewegt. Der Schall wird dabei kontinuierlich oder gepulst abgegeben. Beim gepulsten Schall entsteht weniger Wärmewirkung.

Fußreflexzonenmassage


Jedem Körperorgan kann eine entsprechende Stelle am Fuß zugeordnet werden.
In dem diese Punkte bearbeitet werden, nimmt der Therapeut Einfluss auf diese Organe, Gelenke und Wirbelsäulenstellen.

Massage


Mit dieser bekannten Behandlung werden Muskeln therapeutisch gezielt entspannt und gelockert.
Es gibt unterschiedliche Formen der Massage, wie z. B. die klassische Massage oder auch die Bindegewebsmassage.

Wärme- und Kältetherapie


Wärmetherapie: Die Wärme fördert die Durchblutung des Gewebes, was zur Entspannung der Muskeln beiträgt und somit bereits für eine Linderung der Schmerzen sorgt.
Ebenso wird die Stoffwechselaktivität gefördert. Mit Heißluft und Fango-Packungen unterstützen wir in unserer Praxis den Heilungsprozess.

Kältetherapie: Bei Beschwerden durch Entzündungen oder Verletzungen (z.B. beim Sport: Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen des Rückens) kommt die Kältetherapie zum Einsatz. Sie ist eine sinnvolle Maßnahme zur schnellen Linderung von Schmerzen, Schwellungen und Reizungen.